Sterbebegleitung
Leben bis zuletzt

Die Mitteilung, dass ein zugehöriger Mensch oder Sie selbst schwer erkrankt sind, verändert Ihren Alltag. Termine und vielleicht auch nachlassende Kräfte können die Selbstbestimmung mehr und mehr einschränken. Dieser besondere Lebensabschnitt kann geprägt sein von Ängsten und Unsicherheit; gleichzeitig werden möglicherweise Erfahrungen von inniger Verbundenheit, Liebe und Zärtlichkeit gemacht. In dieser aufwühlenden Situation tut Hilfe gut, um selbst wieder Kraft zu schöpfen und das Leben bis zuletzt zu gestalten.
Wenn Sie möchten, sind wir dann an Ihrer Seite. Im Erstgespräch können Sie mit unseren Koordinatorinnen über Ihre Sorgen und Ihre Wünsche sprechen und über den Umgang mit dem veränderten Alltag. Auf Ihren Wunsch hin bekommen Sie dann auch verlässliche Unterstützung durch eine/n unserer ehrenamtlichen Hospizbegleitenden. Diese ehrenamtlich Mitarbeitenden besuchen Sie dort, wo Sie zu Hause sind: in Ihrer eigenen Wohnung, im Zimmer einer stationären Einrichtung oder auch im Krankenhaus. Sie schenken Ihnen ihre Zeit, hören zu, geben Nähe und Geborgenheit auch im Schweigen, helfen kleine Freuden umzusetzen und ermutigen, dem Abschiednehmen Raum und Sprache zu geben.
Der sehr persönliche Weg eines jeden Menschen, einer jeden Familie wird mit Achtsamkeit, Respekt und unbedingter Verschwiegenheit begleitet.
Stationäre Einrichtungen
Durch den demografischen Wandel haben Pflegeheime als Sterbeorte an Bedeutung gewonnen. Wir arbeiten seit 2010 mit Einrichtungen zusammen, um gemeinsam die bestehende hospizliche Haltung und Kultur stetig weiter zu entwickeln. Pflegekräfte, hauseigener Sozialdienst und wir unterstützen uns dabei wechselseitig.
Mit diesen Häusern arbeiten wir zusammen:
- St. Margareta, Stieldorf
- St. Konstantia, Oberpleis
- St. Katharina, Königswinter-Altstadt
- Kaiserpalais Königswinter-Altstadt
- Haus Nazareth, Ittenbach [Ein Wohnheim der Caritas für Menschen mit Behinderungen]

