Hospizbegleiter
ehrenamtlich
Hier zeigen einige der 70 Königswinterer Sterbe- und TrauerbegleiterInnen ihr Gesicht. Auch wenn auf dem Bild nur Frauen zu sehen sind, es sind auch 18 Männer dabei. Ohne sie alle ginge nichts! Sie leisten die psychosoziale Begleitung und orientieren ihr Tun an den Bedürfnissen des Sterbenden und der Trauernden.
Alle tun es ehrenamtlich und die meisten über viele Jahre. Sie haben unterschiedliche Berufe (gehabt) und stecken in ganz verschiedenen Lebenssituationen. Aber sie sind untereinander in der Erfahrung verbunden, dass die Auseinandersetzung mit dem Tod und der Trauer anderer zwar immer wieder schwer sein kann, aber für das eigene Leben eine Bereicherung ist.
Auch für Zugehörige sind die Begleitenden wichtige Ansprechpartner. Sie teilen die Sorgen, klären Fragen, stehen für Gespräche zur Verfügung, schenken Zeit und entlasten.
Stark bleiben
Damit die Begleitenden selber stark bleiben können, werden sie nicht alleingelassen. In regelmäßigen Praxistreffen mit der Koordinatorin tauschen sie sich aus und gedenken der Verstorbenen noch einmal. Ein kontinuierliches Supervisionsangebot ist zusätzliche Hilfe bei der anspruchsvollen Arbeit am Menschen. Fortbildungen mit professionellen Referenten erweitern die Kompetenz und bringen neue Impulse für die Begleitungstätigkeit. In den jährlichen Vier-Augengesprächen mit der Koordinatorin gibt es die Gelegenheit, die Begleitungen nochmals zu reflektieren, Ideen und Anregungen zu äußern.
Weggefährten mit unbedingter Schweigepflicht
So gelingt es, dass sich die Gruppe der Hospizbegleiter untereinander als Gefährten empfindet, die miteinander auf dem Weg sind und sich auch in ihrem eigenen, inneren Wachstum gegenseitig unterstützen. Alles Gesagte und Gehörte unterliegt der unbedingten Schweigepflicht. Und das nehmen wir sehr ernst: Das Nichtbeachten der Schweigepflicht führt zum Ausschluss.
Vorab sind alle HospizbegleiterInnen durch einen Qualifizierungskurs geschult und für die Sterbebegleitung ausgebildet worden.


